Budapest - Paris des Ostens
Budapest ist die Hauptstadt der Ungarn. Mit grünen Parkanlagen voller Charme, Vergnügungen, Museen die begeistern und einem pulsierendem Nachtleben, das auf dem Niveau der europäischen Hauptstädte liegt, ist Budapest eine der schönsten und angenehmsten Städte Europas.
Budapest erschien das erste Mal auf der Karten, als die Römer die Stadt Aquincum ca. 89 n. Chr. im heutigen Óbuda gründeten. Schon bald wurde sie die Hauptstadt der Provinz Pannonien und die Römer gründeten sogar eine Schwesterstadt - als Pest bekannt - als Gegenstück auf der anderen Seite der Donau.
Im Jahre 1541 fiel Buda und Pest an die Osmanen und blieb bis 1686 in den Händen der Türken, als die Habsburger die Stadt zurück eroberten. In den Friedenszeiten danach boomte die Stadt. Nach der gescheiterten ungarischen Revolution in den Jahren 1848-49 wurde später im Jahre 1867 aus den beiden Städten Pest und Buda die Hauptstadt Budapest der ungarischen Hälfte der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.
Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie zur Hauptstadt des nun unabhängigen Ungarn, und seine Bevölkerung erreichte bis 1930 die eine Million. Luftangriffe und eine schreckliche dreimonatigen Belagerung gegen Ende des Zweiten Weltkriegs führte zum Tod über 38.000 Zivilisten und bis zu 40% der jüdischen Gemeinde in Budapest wurden während des Holocaust ermordet.
Das heutige Budapest ist eine der kosmopolitischsten Städte in Ungarn und europa und wird immer beliebter bei Touristen. Im Jahr 1987 wurde das Donauufer, der Budaer Burgviertel und die Andrássy utca in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.
